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Das Fernweh muss sich eine Auszeit nehmen, denn verreisen ist in diesem Jahr nur eingeschränkt möglich. Balkonien und der eigene Garten werden zum Urlaubsparadies für viele Menschen überall. Mit ein wenig Fantasie und Kreativität lassen sich selbst daheim tolle Erinnerungen schaffen, die einem echten Abenteuerurlaub gleichwertig sind. Wie aus einem gewöhnlichen Garten ein Abenteuerspielplatz wird und welche coolen Sachen zu Hause alle machbar sind, erfahren Sie hier.

Abenteuerspielplatz Garten

Jetzt steht es fest, in diesem Sommer bleiben wir zu Hause. Das ist eine lange Zeit, die nicht zwingend langweilig werden muss. Im Gegenteil, mit etwas Mut und Sinn für Abenteuer lässt sich im heimischen Garten der Sommer aushalten. Viele stellen sich einfach ein bestimmtes Motto vor, um dementsprechend den Garten ein wenig zu gestalten. Perfekt eignet sich hier natürlich das Thema Outdoor und Survival. Dazu gehört dann in jedem Fall kochen unter freiem Himmel. Das darf gern auf dem Grill geschehen oder aber, so denn es die Gegebenheiten erlauben, über dem offenen Feuer. Würstchen und Knüppelkuchen sind der Renner. Bei Kindern stehen Marshmallows hoch im Kurs. Diese zu grillen ist einfach lecker und unglaublich süß. Gestärkt von der köstlichen Mahlzeit steht nun ein wenig Abwechslung und Abenteuer auf dem Plan. 

Wie wäre es mit einer Schatzsuche? Das muss im Vorfeld natürlich vorbereitet werden, bringt am Ende aber garantiert richtig viel Spaß. Wem es an weiteren Ideen fehlt, kann sich an Themen zu Kindergeburtstagen orientieren. Für die Mädels wird der Kletterturm zu einem zauberhaften Märchenschloss und Jungen sind begeistert bei den Themen Piraten und Cowboys. All das lässt sich im Garten spielerisch umsetzen. Als Eltern muss man dazu einfach nur ein wenig Fantasie haben und das innere Kind wachrütteln.

Campen unter dem Sternenzelt 

Die Nächte sind lau und so manche Nacht erstrahlt ein imposanter Sternenhimmel. Viel zu schön, um drinnen im Bett zu schlafen. Wer schon den gesamten Tag im Garten verbracht hat, nimmt selbstverständlich die Gelegenheit wahr, einmal unter dem Sternenzelt zu übernachten. Dafür ist keine exklusive Campingausrüstung notwendig. Kleine Iglu Zelte oder moderne Wurfzelte erfüllen ihren Zweck allemal. Es hat zudem viele, viele Vorteile im eigenen Garten zu campen. Wenn man doch etwas vergessen hat, geht man einfach noch einmal zurück ins Haus und wenn Platzregen einsetzt oder ein schweres Gewitter, ist wohl jeder dankbar, das nicht direkt im Freien erleben zu müssen, wie es auf dem Campingplatz notgedrungen üblich ist.

Wer keinen eigenen Garten hat, muss nicht zwingend auf Abenteuer verzichten. Gut, ein Lagerfeuer wird es zwar nicht geben, aber campen geht selbst auf dem Balkon. Ein jeder kann unter dem Sternenzelt übernachten. Die Campingmatte ausbreiten, Schlafsack bereitlegen und die laue Sommernacht einfach auf dem Balkon verbringen. Wer nicht unbedingt im ersten Stock wohnt, sollte das auf jeden Fall einmal probieren.

Sobald die ersten Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln, genügt ein Griff und ein kleiner Sonnenschirm für den Balkon spendet etwas Schatten. So einfach und genial kann campen auf dem Balkon sein. 

Was tun bei schlechtem Wetter?

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Doch nicht jeder vertritt diese Einstellung. Auch im Sommer gibt es mit Sicherheit hin und wieder Tage, an denen der Garten oder auch der Balkon nicht genutzt werden können. Diese Regentage sind wie gemacht für einen gemütlichen Filmnachmittag oder Spieleabend. Außerdem kann die Zwangspause dazu dienen, neue Ideen zu finden, wie sich das nächste Abenteuer im Garten gestalten könnte. 

Fazit 

Es müssen nicht immer Fernreisen oder ein Pauschalurlaub sein, um glückliche Momente zu erleben. Hin und wieder entdecken wir die Schönheiten, die sich unmittelbar vor unserer Tür abspielen. In vertrauter Umgebung und dennoch mit vielen neuen Eindrücken kann eine Familie auch den Urlaub im heimischen Garten verbringen.

Immer öfter sieht man in Gärten und Vorgärten kleine Helfer herumwuseln. Sie übernehmen das, wofür der Gärtner früher den klobigen und sperrigen Benzin-Rasenmäher bemühen musste. Damals war das Rasenmähen anstrengend, laut und umweltschädlich. Wer hingegen vom Rasenmäher zum Mähroboter umgestiegen ist, der hat diese Probleme hinter sich gelassen. Angenehm leise, emissionsneutral und erfreulich selbstständig verrichtet der Mähroboter seinen Dienst.

Mähroboter bieten dermaßen gewichtige Vorteile, dass der Run auf sie nur natürlich ist. Wer sich für den Kauf eines Mähroboters entschieden hat, möchte allerdings mehr zum Gerät wissen und dazu, ob dieses für ihn und seinen Garten passt. Aus diesem Grund haben wir diesen Artikel verfasst, damit Sie wissen, worauf es beim Kauf eines Mähroboters ankommt und gleich den richtigen für sich finden. Einen ersten Mähroboter Test finden Sie unter diesem Link.

Mähroboter mit Begrenzungsdraht oder Rasenerkennung?

Zunächst haben Nutzer die Wahl zwischen einem Mähroboter mit Begrenzungskabel und einem Mähroboter mit automatischer Rasenerkennung. Modelle mit Rasenerkennung sind die bequemere Variante, denn die Prozedur des Legens von Begrenzungslinien mittels Rasennägeln und Befestigungsstiften ist sehr aufwendig und mühselig. Allerdings ist die Technologie noch nicht sehr ausgereift und beim Scannen entsprechend fehleranfällig. Dies ist der Grund dafür, warum die Modelle mit Begrenzungsdraht derzeit noch überwiegen.

Systematik oder Zufallsprinzip?

Außerdem unterscheiden sich Mähroboter ähnlich wie Saugroboter in der Vorgehensweise beim Mähen. Einfachere Modelle nutzen ihre Sensoren einfach zur Korrektur, denn Mathematiker haben errechnet, dass sie nach einer überschaubaren Zeitspanne jede Fläche erreicht haben. Natürlich ist diese Methode im Hinblick auf Effizienz eher suboptimal und viele Flächen werden doppelt und dreifach bearbeitet.

Wer deshalb nach einer fortschrittlicheren Methode sucht und bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen, der entscheidet sich für einen Mähroboter, der die Rasenfläche kartografiert und auf dieser Basis die optimale Wegführung berechnet. Die Rasenfläche wird nun schneller und effizienter abgearbeitet, und was beim Kaufpreis verloren geht, wird über die geringeren Gebrauchskosten wieder reingeholt.

Vorgehen beim Speichern und Laden

Qualitative Unterschiede, die sich im Preisniveau widerspiegeln, erstrecken sich auch auf die Betriebsweise des Mähroboters. Die einfachen Modelle müssen an ein Stromnetz angeschlossen werden, was sehr umständlich ist und einen langen Kabelsalat zur Folge hat. Beliebter sind deswegen Modelle, die über Akkus laufen. Zum Lieferumfang gehört hier eine Ladestation, und fortschrittliche Modelle fahren selbstständig wieder zur Ladestation zurück, bevor der Akku leer wird. Grundsätzlich sollten die Lithium-Ionen-Akkus der Rasenroboter ca. 2.500 Einheiten halten. Eine Einheit sollte wiederum mindestens 135 Gebrauchsminuten hergeben. Die Krönung sind schließlich Rasenmäher mit Sonnenkollektoren. Sie schöpfen einen Teil ihrer Energie aus der Solarkraft und erhöhen entsprechend ihre Gebrauchszeit pro Einheit.

Die Funktion des Mulchens

Ein guter Mähroboter sollte über die Funktion des Mulchens verfügen. Damit ist das Liegenlassen des zerkleinerten Schnittguts gemeint, das in der Folge durch Mikroorganismen zerlegt wird; die Nährstoffe bleiben dem Rasen enthalten. Mit dem Mulchen sind eine Reihe von Vorteilen verbunden. Die Mulchfunktion erspart den Kauf von Dünger, erhöht die Lebensfähigkeit des Gartens und bewahrt ihn im Sommer vor dem Austrocknen. Biologen haben in diesem Zusammenhang nachgewiesen, dass gemulchte Rasenflächen wesentlich mehr Lebewesen ein Habitat bieten als nicht gemulchte Rasen. Es lohnt also, den Rasen zu mulchen.

Was noch zu beachten ist

Schließlich verfügen Mähroboter über diverse Features, die mal mehr und mal weniger benötigt werden. So liegt es am Sicherheitsbedürfnis und der Sicherheitssituation im Garten, ob ein Diebstahlschutz gewünscht wird. Dieser kann sich durch einen Alarm beim Hochheben äußern oder sogar durch GPS-Tracking. Im letzten Fall braucht man die Polizei nur noch bis zu den unrechtmäßigen neuen „Eigentümern“ lotsen und man hat seinen Mähroboter wieder.

Wer einen Garten mit hohen Steigungen hat, sollte auf das Kriterium der Steigungsfähigkeit achten. Allerdings sorgen gute Modelle in der Regel für Abhilfe, denn sie schaffen es heute, Steigungen bis zu 45 Prozent zu überwinden. Wer möchte, dass sein Mähroboter auch im Regen arbeitet, wird ebenfalls fündig. Hier gibt es auf dem Markt bereits Modelle mit fortgeschrittenem Wasserschutz, die Wind und Wetter trotzen.