Das perfekte Käsefondue

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Der Herbst ist nun endlich angekommen, die Tage werden kürzer und es wird wieder kalt. Da ist es doch schön, wenn man zu Hause mit Freunden oder der Familie sitzen und ein herrliches Käsefondue genießen kann. Doch was braucht man alles für ein perfektes Käsefondue? Schon bei der Ausrüstung gibt es gravierende Unterschiede und auch der Käse selbst kann nach Geschmack variieren. Durch die folgenden Tipps kann der gemütliche Abend mit Käsefondue zu einem echten Erfolg werden.

Der Käse gehört in den Topf. Nun gibt es hier verschiedene Modelle in verschiedenen Preisklassen. Die günstigen Sets beinhalten einen Topf aus Eisen, das Gestell für den Brenner und die Fonduegabeln. Der Eisentopf kann problemlos verwendet werden. Allerdings ist die Reinigung zuweilen sehr aufwändig. Da lohnt es sich schon eher, auf die klassische und teurere Variante zurück zu greifen und einen Tontopf zu kaufen. Da hier die Wärme aufgrund von Material und Wanddicke besser gespeichert werden kann, bleibt der Topf schön lange heiß und der Käse flüssig. Bei den Fonduegabeln gibt es nicht viel zu beachten. Man kann sie in separaten Sets zu erschwinglichen Preisen kaufen. Sicherheitshalber sollte man immer die vorgeschriebene Brennpaste verwenden, um den Topf anzuheizen. Spiritus oder ähnlich gefährliche Stoffe sollten vor allem in der Nähe von Kindern und zur Vermeidung schwerer Unfälle weggelassen werden.

Den Käse selbst kann man sich je nach Geschmack aussuchen. Zwischen Edamer, Appenzeller und anderen Sorten liegen viele Variationen. Der klassische Fonduekäse beinhaltet auch einen gewissen Anteil an Alkohol. Für junge Familien gibt es aber auch die milden Sorten ohne Alkohol. Auch laktosefreien Käse kann man problemlos im Supermarkt kaufen.

Zusätzlich zum Käse müssen noch die Kleinigkeiten besorgt werden, die man eintunken möchte. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Brot, Baguette, Gemüse oder auch kleine Fleischstückchen sind bei Fondue-Genießern sehr beliebt. Mit einer sicheren Ausstattung und leckeren Zutaten steht einem gemütlichen Abend am Käsefondue also nichts mehr im Wege.

Tipps für einen verregneten Sommer

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CC (Namensnennung; Weitergabe unter gleichen Bedingungen) by DeaPeaJay/Flickr

Das waren noch Zeiten. Draußen herrschten Temperaturen, die bei Sonnenschein zum ausgiebigen Baden im See oder Freibad einladen. Man machte mit der Familie oder Freunden eine Radtour durch die Felder und hat irgendwo ein kühles Eis gegessen. Solche Tage haben wir auch heute noch im Sommer zu verbuchen. Allerdings sind diese deutlich seltener geworden als noch vor zehn Jahren. Was tut man also, wenn einem der Regen keine andere Wahl lässt, als den Tag unter einem Dach verbringen zu müssen?

Das kulturelle Angebot vieler Städte gibt genügend Möglichkeiten her, um sich auch ohne Sonne einen schönen Tag zu machen. Museen, Kinos und diverse Indoor-Freizeitaktivitäten locken ihre Besucher gerade bei schlechtem Wetter an. Hin und wieder kann man sich in der einen oder anderen Stadt auch ein Meeresmuseum ansehen. Dafür lohnt sich auch mal eine etwas längere Fahrt in eine andere Stadt.

Auch zu Hause kann man sich mit dem Partner, Freunden oder der Familie gemütlich zu einem gemeinsamen Tag zusammen setzen und die Freuden der Filmindustrie genießen, Gesellschaftsspiele spielen oder auch zusammen kochen. Oftmals reicht es schon, wenn man mit einem Glas Wein beisammen sitzt und die gemeinsame Zeit stressfrei genießt. Mit seinen Lieben um sich ist auch ein verregneter Tag nicht so schlimm und kann sogar zu etwas richtig schönem werden. Wichtig ist nur, dass man nicht tatenlos zu Hause sitzt, aus dem Fenster schaut und hofft, dass der Regen bald ein Ende hat. Mit der richtigen Beschäftigung wird auch ein verregneter Sommer zu einem Erlebnis.

Stulle, Schnitte und Sandwich – Kaum ein Lebensmittel besitzt so viel Tradition wie das Butterbrot

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von FotoosVanRobin via Flickr

In Deutschland kennen wir es als Schnitte, Bemme, Knifte, Schmeer oder einfach als Bütterken: Das klassische Butterbrot. Während es in der Nachkriegszeit noch dick beschmiert und mit deftiger Wurst belegt in die Frühstücksdose des lieben Gatten wanderte, wenn sich dieser zur Arbeit aufmachte, veränderte sich das Aussehen der belegten Stulle im Laufe der Jahre stetig.

So traf man sich etwa in den 1960er Jahren auf ein leckeres Bierchen oder einen Wein, und nett angerichteten Graubrot-Schnittchen, mit Freunden im eigenen Wohnzimmer. Die Brote waren immer noch die gleichen Brote, doch der Belag sah nun nicht mehr ganz so deftig und rustikal aus. Wurst und Käse wurden nun etwas dünner geschnitten und liebevoll auf dem buttrigen Brot verteilt, welches nun in mundgerechte Happen zerteilt wurde. Nicht spektakulär, doch das Wichtigste hierbei war sowieso die graziös auf den Häppchen platzierte Dekoration: Gürkchen, Maiskölbchen, Möhrchen oder kleine Salzbrezeln, die  jedoch nicht einem verniedlichenden „chen“ am Ende zum Opfer fielen.

In den nächsten Jahren schwand jedoch das gesellschaftliche Interesse an den leckeren Butterbroten, vielerorts wurde der guten, alten Stulle sogar Spießigkeit einer Elterngeneration nachgesagt, mit der man sich keinesfalls identifizieren wollte. Die nächste Generation aß in erster Linie Brötchen. Immer noch mit den Standardbelägen wie Wurst und Käse, doch weit entfernt vom klassischen Grau- oder Schwarzbrot.

Das änderte sich wieder, als der Mythos des ungesunden weißen Industriemehls die Runde machte, und man sich doch gesund und bewusst ernähren wollte. Doch auch nun wählte kaum Jemand, der etwas auf sich hielt, die klassische Schwarzbrotscheibe. Körnerbrote waren angesagt, und das in allen erdenklichen Variationen. Ob mit Sonnenblumenkernen, mit Kürbiskernen, mit Dinkelflocken oder Haferflocken, ob Vollkorn, Halbkorn oder Müslimischung, alles was Korn drin und dran hatte musste auf den Tisch. Mit den Zeiten der international verbreiteten Coffee-Corners, wie Starbucks, kehrten die kleinen mundgerechten Häppchen für Zwischendurch zurück, die man sich in der Kaffeepause mal gönnen durfte. Diesmal wieder mit dünnen geschmacksarmen Weißbrotscheiben ohne Rinde, dafür belegt mit hauchzartem Bratenaufschnitt, gesunden Hühnchenscheiben, Mozzarella mit Tomate oder Klosterkäse von Trapistenmönchen. Dekoriert mit knackigen Salatgurken, Paprikaspalten oder Rucolablättern und zugeklappt mit einer weiteren Scheibe hellen Brotes. Dieses mondäne und gesellschaftsfähige Butterbrot nannte man dann Sandwich.

Mittlerweile jedoch sind viele Butterbrotverächter wieder auf den Geschmack der grauen Stulle gekommen. Auch wenn im Laufe der Zeit so einiges an Belag ersetzt oder reduziert wurde, hier und da etwas weniger Butter geschmiert wird und mehr Gemüse auf die Cervelatwurst kommt, so hat sich die Graubrotschnitte doch ihren Platz am Küchentisch und in den Butterbrotdosen wieder zurückerobert. Mit echten Traditionen ist eben nur schwer zu brechen.