Wasserbetten werden immer beliebter und das nicht zu Unrecht. Neben einer exzellenten Anpassungsfähigkeit sind sie auch außergewöhnlich und bieten ein einmaliges Schlaferlebnis.
Ein Wasserbett ist ein Bett, bei dem die Matratze mit Wasser gefüllt wird. Die Matratzenhülle besteht aus Polyvinylchlorid und hält je nach Qualität bis zu fünfzehn Jahren. Das Wasser wird in den meisten Fällen durch Folienheizungen, Keramikheizelemente oder Carbonheizungen erwärmt, sodass das Wasser eine sehr angenehme Temperatur hat und diese auch über die Nacht hin nicht verloren geht. Die Matratze wird auf verschiedene Formen im Bett gehalten. Es gibt die so genannten Hardsider, Softsider, Masterpiece, Niveau, Leichtgewicht und höhenverstellbaren Wasserbetten.
Hardsider haben eine sehr große Ruhefläche und werden lediglich durch den Bettrahmen umrandet. Dadurch ist der Ausstieg durch eine harte Kante sehr schwer, weswegen sie heute fast nicht mehr verkauft werden.
Die Softsider sind so aufgebaut, dass der Wasserkern in einer Schaumstoffwanne liegt, sodass ein komfortables Liegen zusätzlich zu einem komfortablen Ein- uns Ausstieg möglich ist.
Das Masterpiece wird durch einen gepolsterten Möbelrahmen gehalten, sodass Softside und Hardside kombiniert werden.
In Hotels sind oft Wasserbetten des Typs Niveau anzutreffen, da diese Ausgleichstanks enthalten und so ideal für verschiedene Gewichtsklassen geeignet sind.
Wenn man sich nicht ein komplettes Wasserbett kaufen möchte, kann man die Leichtgewichtvariante nehmen. Diese zeichnet sich durch eine geringe Füllhöhe aus, sodass sie auf normalen Matratzen aufgelegt werden können.
Auch gibt es noch die höhenverstellbare Variante, bei denen Kopf- und Fußteil flexibel anpassbar sind.
Gelbetten sind eine weitere sehr beliebte Variante eines Wasserbettes. Hier wird zusätzlich zu dem Wasser ein spezielles Granulat in das Wasser gemischt, sodass das Wasser dickflüssiger wird. Diese Gel-Masse kann je nach Belieben dünn- oder dickflüssiger angemischt werden. Eine Heizung entfällt bei dieser Variante, da diese aufgrund der Trägheit der Masse nicht eingebaut werden kann. Diese ist jedoch nicht notwendig, wenn das Bett richtig konstruiert ist.

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