Safran ist das teuerste Gewürz der Welt, erfreut sich aber dennoch grosser Beliebtheit. Asiaten und Inder schätzen das “gelbe Gold” bereits seit Jahrhunderten und auch in Europa´s Küchen kommt es immer mehr in Mode. Der Begriff “gelbes Gold” kommt vermutlich durch die Farbe und den hohen Preis zustande. Bis zu 14 Euro kostet ein Gramm dieses begehrten Gewürzes. Der hohe Preis entsteht dadurch, da eine sehr grosse Menge an Safranblüten gebraucht wird, die ausschliesslich in Handarbeit geerntet werden, um dieses Gewürz herzustellen. Diesen Preis zahlen aber die meisten Kunden gerne, wenn sie Safran kaufen, denn dafür ist es auch besonders ergiebig. Eine kleine Messerspitze reicht bereits aus, um einem Gericht eine ordentliche Safrannote zu geben.
Der grösste Safranproduzent mit ca. 90 Prozent ist der Iran, aber auch die Länder Marokko, Griechenland, Türkei, Italien, Spanien und Frankreich bauen Safran an.
Leider stimmen Preis und Qualität nicht immer überein, deshalb kann die Qualität von Safran in einer Kontrolle nach der ISO-Norm 3632-2 in den Qualitätsstufen I-IV gemessen werden. I steht hierbei für ausgezeichnete Qualität, sprich sehr starke Färbekraft.
Safran wird genau wie alle anderen Gewürze kühl, trocken und dunkel gelagert. In der Küche eignet er sich hervorragend zu Reisgerichten, aber auch Suppen, Lamm, Huhn, Fisch und Meeresfrüchten. Hierbei spielt nicht nur der Geschmack eine Rolle, sondern vor allem auch die intensive Farbe. Das Auge isst ja bekanntlich mit. In Kombination mit anderen Gewürzen harmonisieren Lorbeerblätter, Zimt, Muskat und Pfefferminze.
Wie auch bei fast allen anderen Dingen in unserem täglichen Leben gilt auch beim Safran “In Masen geniessen, nicht in Massen.” In geringen Mengen hat Safran eine positive Wirkung auf unseren Körper, er stärkt die inneren Organe, wirkt schweisstreibend, ist schmerzlindernd und hilft bei Kopfweh und Schlafproblemen. Bei Überdosierung kann es zu einer halluzinogenen Wirkung kommen.



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